Las Bardenas Reales de Navarra

Aragon

Letztes Wochenende
war ein langes Wochenende. 5 Tage hab ich frei gehabt. Das liegt an zwei Feiertagen, die am Montag und Mittwoch gewesen sind. Diese fünf Tage habe zu Nutzen gewusst und bin ein wenig durch Aragonien, eine Nachbarprovinz des Baskenlandes getourt.

Die Bilder sind vom Naturpark Aralar, der auf dem Weg nach Jaca liegt. Auf dem Gipfel ist man auf einer Höhe von ca. 600m und hat ne klasse Aussicht. Danach sind wir weiter nach Jaca und haben von dort aus am nächsten Tag einen Ausflug ins Valle de Hecho mit dem Naturpark Selva de Iza und einigen alten Dörfern gemacht.
Die Idee war in den paar Tagen bis nach Zaragoza zu kommen. Am Folgetag sind wir durch die landschaftlich sehr schöne Gegend aber nur bis kurz vor Zaragoza bei Tageslicht gekommen und beschlossen lieber am nächsten Tag weiter nach Zaragoza zu fahren.
An diesem Tag sahen wir die Burg von Loarre, die Mallos de Riglos und einen supergrünen Stausee.
Wegen des kalten Wetters nächtigten wir in einem Hostal. Leider hatten wir aber den Hund dabei und wir durften ihn nicht mit aufs Zimmer nehmen….
Als Parkplatz gab es ausserdem nur eine dunkle Tiefgarage für das Auto inkl. Hund…. Nach langem hin und her und überlegen, beschlossen wir den Hund im Wanderrucksack auf dem Rücken an der Überwachungskamera vorbei aufs Zimmer zu nehmen. Wir brachten es nicht hin den Hund alleine in der dunklen Tiefgarage zu lassen…. Der Weg aus dem Hostal am nächsten morgen verlief genauso….
Dann schauten wir uns Zaragoza an.
Die örtliche Basilika ist mächtig und schön. Vor der Kirche gab es einen kleinen Weihnachtsmarkt (auf dem die Stände Siesta machen) und die Kinder auf Kamelen zusammen mit den heiligen drei Königen reiten können. Sonst hat sich Zaragoza mit einem kleinen Altstadtkern präsentiert und vielen, für Spanien typische, Hochhäusern die die Landschaft versauen. Beim Streifzug mit dem Auto haben wir Werbung für insgesamt 25000 Neubauwohnungen gesehen. 8-Stöckige Häuser (oder so) werden das und wahrscheinlich sehen am Ende alle auch noch gleich aus…. Das nennt sich dann Krise in Spanien.
Weil wir unserer Meinung nach schnell mit Zaragoza fertig waren, zog es uns mehr nach Tudela wieder in den Norden. Dort gibt es eine sog. Wüste. Dort kann man an sich sehr toll erodierte Berge sehen, nur muss man sich Auskennen bei den vielen kleinen Wegen ohne Schilder. Hinzukommt, dass die Landschaft an sich sich ständig sehr ähnlich sieht. Ein wenig haben wir uns hineingetraut. Das nächste Mal werden wir wohl mit meiner WG-Bewohnerin gehen, die kommt nämlich aus Tudela und kennt sich da a bissle aus. Leider hatte sie eben an dem WE keine Zeit.

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