From Spanien

Spanien, haptsächlich das spanische Baskenland.

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San Fermín

Am Sonntag bin ich früh aufgestanden, um die “Stierhatz” (Encierro) live an der Strecke mit Kamera zu sehen. Am ersten Tag war ich in der Stierkampfarena ohne Zubehör. Das Video der vielen Fotos gibts unten:

Nach dem Rennen bin ich ein wenig durch die Stadt geschlendert und nachmittags nochmal dasselbe. Hab ein paar Bilder reingestellt, die Stimmung vielleicht ein wenig rüberbringen. Beim letzten Bild bräunen sich die zwei Mädchen übrigens im Bikini im Kreisverkehr.

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Mendira: Aitzorrotz

Auf den nun häufigeren Autobahnfahrten zwischen Gasteiz und Donostia fährt man an einer recht imposanten Kapelle vorbei. Sie ist deshalb so hervorstechend, weil sie auf einen Felsgipfel gebaut ist der von sehr weit her sichtbar ist. Und was für einer: schon beim ersten mal Vorbeifahren wollte ich da unbedingt hoch.

Zum Glück liegt dieses Tal nicht sehr weit weg von Gasteiz. Deshalb fahren in das Dorf Eskoriatza, welches am Fusse des Bergchens liegt, auch regelmässig Busse. Busse, die eigentlich ins nahegelegene Mondragon (Arrasate)fahren, falls jemandem dieser Name bekannt vorkommt. Mir hat der Name nämlich schon in Deutschland was gesagt, auch wenn hinter dem Wort keine Information steckte. Kurios, weil der Ort nicht wirklich grösser ist wie Murrhardt!
Trotzdem gibt es dort eine renomierte Universität usw. Wenn ich mich nicht täusche, kommt von dort nämlich die Idee der sog. Cooperativas, also dass die Mitarbeiter Gesellschafter am Unternehmen sind. Dies hat dann natürlich auch eine viel flachere Firmenstruktur als Konsequenz. Genug Ausschweif…

Vom Eskoriatza kommt man bequem auf mind. zwei Wanderwegen hinauf zum “Haus am Berg”. Die freundlichen Einheimischen haben mir den Weg (bei dem man nichts falsch machen kann) sehr gut (auf Spanisch und das im tiefsten Baskenland; ich war überrascht 😛 ) erklärt. In einem strammen Feldmarsch schaffte ichs in einer halben Stunde nach oben. Beim Ausblick genießen kamen rel. viele Läufer / Jogger oben an. Bei der Bushaltestelle im Dort sah ich später, dass demnächst ein Berglauf zur Kapelle veranstaltet wird. Mit meiner halben Stunde wär ich da wahrscheinlich letzter…
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Gasteizen bizi naiz

Nach dem Erasmusaustausch habe ich nun ein Praktikum in Gasteiz angefangen. Gasteiz ist eine Stunde von Donosti entfernt und hat sich entschieden, seinen Radius um 500m zu erweitern. Deshalb spriessen rund um die ganze Stadt komplett neue Stadtviertel aus dem Boden.

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Die Zeit nach dem Sommersemester

Das Sommersemester ist nun vorbei. Hier im Süden geht das ein wenig früher als bei uns in Deutschland, weil ich dieses Jahr dafür keine vorlesungsfreie Zeit zwischen WS und SS hatte. Nun gut, so wie es jetzt gekommen ist, hab ich auch keine zwischen SS und WS.
Diese Woche habe ich ein Praktikum bei Daimler in Gasteiz angefangen, also direkt nach der letzten Prüfung. Gasteiz ist die “Hauptstadt” des Baskenlandes und hier gibt es schon über 50 Jahre ein Mercedes-Benz Vans Werk. In meiner Abteilung darf ich bis Ende Oktober bleiben, wenn unser Wintersemester in Karlsruhe anfängt.
So kann ich jetzt auch Spanisch in einer Firma lernen und mein “Praktikumssemesterchen” absolvieren.
Den Sommer hier im Süden kann ich somit nochmal mitnehmen 😀

Peine de los Vientos in Action

El peine del viento

Für all diejenigen,
die mich in meiner Zeit in San Sebastian leider nicht besuchen konnten, euch möchte ich nun gerne ein sehr kurzes Video mit einer der Hauptattraktionen Donostias, dem Peine del Viento , zeigen.
Hierbei handelt es sich um ein Kunstwerk welches aus mehreren Sklupturen besteht und ausserdem die Kraft der Wellen auf nette Weise sichtbar macht.


Untitled from patrick swazy on Vimeo.

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Urdaibai und noch a bissle mehr Euskadi

Nach der Fahrt nach Süden, die wir ja dann ein wenig verkürzt haben, blieb uns dafür ein wenig mehr Zeit im Baskenland mit dem gemieteten Auto. Neben einem tollen Besuch in einer Sagardotegia mit anschliesendem Besuch des Dorffestes in Zumaia, sind wir auch nach a weng in der Nachbarprovinz Bizkaia herumgekommen.
Dort sahen wir das Naturschutzgebiet Urdaibai. Dort gibt es einige schöne Fischerdörfer und die Kleinstadt Gernika. Der Name Gernika klingt vielleicht bekannt, was an dem gleichnamigen Gemälde von Picasso liegt. Das Bild hat die Bombardierung der Kleinstadt im spanischen Bürgerkrieg durch die deutsche und italienische Luftwaffe zum Thema, welche vom späteren faschistischen Diktator Franco erbeten wurde.
So ähnlich wie der Kölner Dom überlebte dort die Eiche des Versammlungsplatzes das Bombardement. Heute gibt es in der Stadt ein Museum usw. hierzu.
Fährt man weiter in Richtung Küste erreicht man schnell das kleine Dorf Mundaka. Dieser Name steht fürs surfen. Bei sehr guten (und seltenen?) Bedingungen gibt es hier wohl eine sehr tolle, weil lang und gross, linksbrechende Welle. http://www.youtube.com/watch?v=Cfp67j866BU&feature=fvwrel
Noch ein Stück weiter kommt nach der Flussmündung Bermeo und auf der anderen Seite des Deltas liegt ein superschöner Strand. Bueno, zum Abschluss an diesem Tag sahen wir bei Sonnenuntergang Lekeitio.
Nur noch mit meinem Bruder haben wir die Ria von Orio in der Morgensonne gesehen, vor einem kurzen Besuch nach Bilbao.

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2-1regen

Der sonnige Süden

Den sonnigen Süden hab ich mir bisher anders vorgestellt, als er es auf dem Roadtrip in der Woche nach Ostern tatsächlich war. Wir haben eine riesige Tour über Alicante bis nach Gibraltar gemacht und dann wieder zurück nach San Sebastián. Leider ist der April bei den Spaniern durchaus als Regenmonat bekannt und uns hats auch ganz gut erwischt. Die meisten Bilder täuschen gutes Wetter vor 😛 aber das Wetter war mehrheitlich anders. Eine Beschreibung hab ichbei den Bildern unten dran, wo ich auch bissle erklär was das ist und wo.
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